//Yorktown Day 2018

Yorktown Day 2018

Luncheon Discussion in deutscher Sprache mit Daniel Fischer, Professor für Geschichte und Geographie an der Universität Straßburg und der Universität Lorraine

Die Söhne der Gräfin Forbach: Helden im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und deren Erziehung in der Aufklärung

Freitag, 19. Oktober 2018, 11:30 bis ~ 14 Uhr

Restaurant „Alte Brauerei“, Kaiserstraße 101, 66386 St. Ingbert
http://diealtebrauerei.com/

Yorktown war Schauplatz der letzten Schlacht, welche die Kolonien auf dem amerikanischen Kontinent gegen das britische Mutterland schlugen. Am 19. Oktober 1781 wurde die Unabhängigkeit dieser 13 Kolonien unter maßgeblicher Beteiligung von Soldaten aus dem saarpfälzischen Raum – dem „Régiment Royal Deux Ponts“ errungen. Unter dem Kommando von Christian „von Zweybrücken“, dem Grafen von Forbach, und unter Beteiligung dessen Bruders Wilhelm „von Zweybrücken“ als stellvertretendem Kommandeur eroberten sie die „Redoute Nr. 9“. Aus der historischen Verbundenheit der Saarpfalz, Zweibrückens und Forbachs mit den USA wollen wir uns auch in diesem Jahr dem Thema widmen.

Benjamin Franklin war 1776 nach Paris gekommen, um für eine Unterstützung der Unabhängigkeitsbewegung durch Frankreich zu werben. Es sollte bis 1780 dauern, ehe Franklin unter Vermittlung von Gräfin Marianne Camasse, der Mutter der Grafen, eine Audienz bei König Ludwig XVI gewährt wurde und er die angestrebte Zusage erhielt. Franklin war seither in regem Briefkontakt mit Gräfin Camasse, die in Pariser Salons und den dortigen Kunstkreisen großes Ansehen genoss. Camasse schenkte Franklin u. a. einen Spazierstock mit einer Jakobinermütze. Die Jakobinermütze steht für die Revolutionäre in der Französischen Revolution, für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die Zeit der Aufklärung. Doch wie prägte die Zeit der Aufklärung die Söhne der Gräfin? Und was ist aus Franklins Spazierstock geworden?

Daniel Fischer, Professor für Geschichte und Geographie an der Universität Straßburg und der Universität Lorraine, wird über die Erziehung von Christian und Wilhelm „von Zweybrücken“ in der Aufklärung informieren. Daniel Fischer ist Doktorand in Moderner Geschichte, forscht über das 18. Jahrhundert, die Französische Revolution, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, die deutsch-französische Geschichte, aber auch über die Beziehungen zwischen französisch-, deutsch- und englischsprachigen Ländern.

Zwischen den folgenden vier Menügängen wird er auf die Veränderungen und Bewegungen des 18. Jahrhunderts im Kontext zu den Grafen von Forbach, aber auch auf den Verbleib des Spazierstocks eingehen.

  • Mille-Feuilles von Tomaten, Auberginen, Zucchini und Mozzarella auf Pesto-Crème fraîche, dazu Mesclunsalat
  • Paprika-Crème-Suppe mit Rosmarin-Grissini
  • Crêpinette von Kalbs- und Rinderfilet dazu Bohnengemüse und Kartoffelgratin
    • oder Demi-Lune von Lachs und Zander an Safranschaum dazu Blattspinat und Grenaille-Kartoffeln
    • oder für Vegetarier Gemüselasagne oder Gemüseteller
  • Ziegenfrischkäsemousse im Honig-Krokant Törtchen

Der Preis für das Menü von 45 Euro inkl. Begrüßungscrémant zzgl. individueller Getränke ist zahlbar im Restaurant. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Um Anmeldung bis Freitag, 12. Oktober wird gebeten bei beate.ruffing@saarpfalz-kreis.de oder Telefon 06841/104-8215. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Kooperationsveranstaltung: Deutsch-Amerikanisches Institut Saarland und DAF Saar-Pfalz

2018-10-01T07:52:24+00:00